Therapeutische Arbeit auf dem Hof
Ein Ort zum Innehalten und Weitergehen

Manchmal reichen Gespräche mit Vertrauten nicht mehr aus. Möglicherweise befinden Sie sich in einer bereits länger andauernden Belastungsphase im Leben und fühlen sich erschöpft, verunsichert und traurig. Oder Sie haben das Gefühl, in Ihrer Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit des beruflichen Handelns eingeschränkt zu sein. Vielleicht fragen Sie sich aber auch als Paar, warum es manchmal so schwierig ist, Nähe zuzulassen, und sind auf der Suche nach einem geschützten Ort zur Reflexion Ihrer Beziehung.
Womit auch immer Sie zu mir kommen: Gemeinsam schauen wir uns an, wo Sie gerade stehen und was Sie brauchen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Als Therapeut und Coach begleite ich Sie gerne ein Stück auf Ihrem Weg.
Oft stehen bei meinen Klientinnen und Klienten Erschöpfungszustände im Vordergrund, manchmal ist es Liebeskummer, der nicht aufhören will, oder es geht um ein Team, das seine Arbeit reflektieren möchte. Immer geht es auch um gute Kontaktgestaltung.
Angebote
Drei Wege, gemeinsam zu arbeiten
Alle drei Formen können tiergestützt stattfinden. Auf Wunsch beziehe ich die Tiere des Hofes
in die Arbeit ein – sie reagieren unmittelbar und ehrlich und zeigen oft etwas, das im
Gespräch noch keine Worte hat.

Einzeltherapie
Alte, nicht mehr passende Verhaltensmuster erkennen, Neues ausprobieren, emotionale Wunden heilen und den Kontakt zu sich selbst und den Mitmenschen verbessern.

Paartherapie
Ein geschützter Ort, um die eigene Beziehung gemeinsam anzuschauen: Was trägt, was fehlt, was soll anders werden?

Coaching
Wenn Sie in Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit des beruflichen Handelns eingeschränkt sind.
Meine Arbeitsweise
Wie ein Bergführer auf unbekanntem Gelände
Als Therapeut und Coach vergleiche ich meine Arbeit gerne mit der eines Bergführers. Bei der gemeinsamen Wanderung kennt er die Techniken des Kletterns und gibt Sicherheit und Halt im unbekannten Gelände. Durch seine langjährige Erfahrung weiß er, dass man sich in rauen Wetterlagen und an verwinkelten Stellen des Lebens manchmal nur schrittweise vorantasten kann.
Der Klient lernt auf der gemeinsamen Wanderung seine Seelenlandschaft immer besser kennen – er wird selbst-bewusster. Dadurch entstehen neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.
In meiner Arbeit geht es um Offenheit, Humor, Sorgfalt, Verlässlichkeit und auf den Punkt kommen – sowie eine gute Balance zwischen Reflexion und Machen. In einem Erstgespräch können Sie Ihre Themen schildern; ich gebe Ihnen Informationen darüber, was Therapie oder Coaching im konkreten Fall leisten kann.

Soziales Engagement
Plätze, die sonst nicht entstehen würden
Plätze für Menschen aus dem Rettungsdienst
Seit einigen Jahren begleite ich therapeutisch auch traumatisierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst. Da die Kosten nicht immer durch die Berufsgenossenschaft gedeckt werden, sind grundsätzlich zwei Therapieplätze für Retterinnen und Retter reserviert. Hier arbeite ich pro bono.
Therapie ermöglichen
Nicht alle Menschen, die therapeutische Begleitung brauchen, können sie sich leisten – das gilt besonders für Kinder und für Familien in angespannten Lebenslagen. Durch private Zuwendungen entstehen Therapieplätze, die sonst nicht zustande kämen.
Hof ALHENA ist eine private Initiative und kein gemeinnütziger Verein – eine Spendenquittung kann ich deshalb nicht ausstellen. Wer über PayPal unterstützt, wählt dort bitte „Freunde und Familie“ – so kommt der Betrag ohne Abzüge an.
Qualifikationen

Ausbildungen
- Rettungsassistent / Notfallsanitäter
- Heilpraktiker für Psychotherapie mit staatlicher Zulassung zur Ausübung der Psychotherapie (HPG)
- PEER – Einsatzkräftenachsorge nach J. T. Mitchell und G. S. Everly
- SAP – Sozialer Ansprechpartner beim Malteser Hilfsdienst
Fort- und Weiterbildungen
- Lösungsorientierte Kurztherapie nach De Shazer
- Arbeit mit dem Inneren Team (Schulz von Thun, Dagmar Kumbier)
- Systemische Paartherapie (Dr. Ulrich Clement)
- Systemische Organisations- und Familien-Aufstellungsarbeit
- Achtsamkeitsbasierte Ansätze: Autogenes Training, Meditation
(R)Auszeit Bauwagen
Ein Ort etwas abseits
Etwas abseits auf dem Hof steht ein Bauwagen. Perspektivisch soll daraus ein geschützter Ort werden – ein Rückzugsraum für therapeutische Arbeit und ein Zufluchtsort für Menschen, die kurzfristig Abstand und Sicherheit brauchen.
Gedacht ist er als Raum, der bewusst etwas außerhalb liegt: nah genug am Hof, um Anbindung zu haben, weit genug weg, um zur Ruhe zu kommen. Der Ausbau geschieht aus eigener Kraft und Schritt für Schritt.
Wer das Projekt begleiten möchte, kann das mit einer privaten Zuwendung tun – jeder Betrag fließt direkt in Material und Arbeit am Wagen.
Auch hier gilt: Das ist eine private Initiative, kein Spendenaufruf und kein Verein. Ich kann keine Spendenquittung ausstellen, sondern nur sagen, wofür das Geld verwendet wird.


Kontakt
Hinweis zu Therapieplätzen: Die Nachfrage ist groß, die Kapazitäten sind begrenzt.
Daher kann ich nicht alle Anfragen berücksichtigen. Der Fokus des Hofes liegt primär auf
dem natürlichen Leben und den Veranstaltungen.
Bei Interesse an therapeutischer Begleitung nehmen Sie gern
Kontakt auf – ich melde mich zeitnah zurück.
